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Aufgaben der Stiftung


Bis 31.12. 2008

hat die Stiftung das Clementine Kinderhospital in unmittelbarer, alleiniger Trägerschaft betrieben. Ihr Vorstand nahm die Aufgaben der Krankenhausführung und Zukunftsplanung mit allen Verpflichtungen, Verantwortlichkeiten und Risiken, aber auch den Freiheiten und der Flexibilität eines privaten Krankenhausträgers wahr; die Vorsitzemde nahm gemäß der Geschäftsordnung für die Klinikleitung von 2001 (verfasst von den Vorstandsmitgliedern Prof. Hövels und Dr. Westpfahl) an deren regelmäßigen Sitzungen teil. 
Die Benachteiligung gegenüber den kommunalen oder Landes-Krankenhäusern liegt auf der Hand: Zum Ausgleich etwaiger Defizite konnte weder auf Landes- noch auf städtische Mittel zurück gegriffen werden.

Deshalb waren einerseits ein frühzeitig entwickeltes Kostenbewusstsein und eine jeweils rasche Anpassung an die sich häufig ändernden Rahmenbedingungen im Krankenhauswesen unerlässlich, und deshalb spielte andererseits die Unterstützung durch Frankfurter Bürger und Institutionen in der Geschichte der Stiftung (wie auch schon bei den beiden Vorgänger-Stiftungen) eine große Rolle. Nur mit ihrer Hilfe konnte die Stiftung ihr "Clemi" mit innovativer medizinischer Technik ausrüsten und manches erstrebenswerte Behandlungskonzept ermöglichen, obwohl die Kostenträger zu einer Kostenübernahme (noch) nicht bereit waren  Auch Baumaßnahmen waren in diesem Umfang nur mit ihrer Hilfe möglich (siehe  "Sponsoren und Spender")

Seit 1.1.2009

wird die Trägerschaft von der Stiftung nicht mehr unmittelbar, sondern durch den gemeinsam mit dem Bürgerhospital Frankfurt am Main e. V. gegründeten Verein Frankfurter Stiftungskrankenhäuser e. V. fortgeführt. Dieser betreibt die Erwachsenenmedizin unter demTraditionsnamen Bürgerhospital in der Nibelungenallee und die Kinder- und Jugendmedizin unter dem Namen Clementine Kinderhospital unverändert an dessen Standort in der Theobald Christ Straße. Die neonatologische Intensivstation und die Kinderchirurgie sind nach wie vor in der Nibelungenallee angesiedelt. Ärztlicher Direktor des gesamten "Bereich Kinder" ist der Chefarzt des Clementine Kinderhospitals Priv. Doz. Dr. Kay Latta. (siehe auch "Geschichte")

www.ckhf.de




Das Clementine Kinderhospital und der Vorstand des Vereins Frankfurter Stiftungskrankenhäuser
freuen sich über Ministerbesuch, von links:
Dr. Petra Maksan, Marcus Amberger, beide im Vorstand des Vereins, Dr. Barbara Reschke, Vorsitzende des Stiftungsvorstands, Dr. Kay Latta, Chefarzt des "Clemi", Staatsminister Jürgen Banzer,
Wolfgang Heyl, Krankenhausdirektor, Dr. Maya von Stauffenberg, Leitende Oberärztin im "Clemi" 
Hildegard Reuter, Pflegedienstleiterin am Standort "Clemi" 

 

Die heutigen Aufgaben der Stiftung haben sich dementsprechend verändert und beinhalten:

  • Wahrnehmung der Interessen der Pädiatrie und des Clementine Kinderhospitals in den Aufsichtsgremien des Vereins:
    Mitgliederversammlung
    Aufsichtsrat
    Aufsichtsratsausschuss Kinder
  • Einwerben von Spenden und Fördergeldern für das Clementine Kinderhospital
  • Unterstützung von wichtigen pädiatrischen Anliegen
  • eigene gesellschaftspolitische Arbeit auf den Gebieten der Kinder- und Jugendmedizin, vor allem der Prävention, Diagnostik, Therapie und Rehabilitation

 


 
 
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